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Gesetzliches Arbeitsunfallversicherungsrecht

Die in Deutschland über die Berufsgenossenschaft abgesicherten Arbeitsunfälle werden in den USA durch eine gesetzlich vorgeschriebene Arbeitsunfallversicherung (Workers‘ Compensation Insurance) aufgefangen. Somit ist ein Arbeitgeber in Florida sowie in fast allen Bundesstaaten gesetzlich verpflichtet, eine Arbeitsunfallversicherung zugunsten seiner Arbeitnehmer abzuschließen. Das Workers‘ Compensation Rechtsgebiet basiert auf einem „quit-pro-quo“ Motto, in dem der Arbeitnehmer auf sein Recht verzichtet, den Arbeitgeber für sein fahrlässiges Verhalten oder fahrlässiges Unterlassen am Arbeitsplatz zu verklagen. Im Gegenzug gewährleistet der Arbeitgeber durch die Arbeitsunfallversicherung, dass die Behandlungskosten und die Lohnfortzahlungen des Arbeitnehmers im Falle eines Arbeitsunfalls gewährleistet sind. Es ist jedoch darauf zu achten, dass der Arbeitnehmer nur bei Fahrlässigkeit auf eine Klage verzichten kann. Sollte der Arbeitgeber vorsätzlich gehandelt haben, wird das Klagerecht seitens des Arbeitnehmers nicht unwirksam.

Rechtsanwältin